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Köthe: „Das ist ein Ding“

Fußball-Kreisoberliga: Aufsteiger Heinebach setzt sich bei der FSG Bebra durch

Von Burghard Hauptmann

BEBRA. Überraschung am Freitag-Spieltag der FußballKreisoberliga: Aufsteiger SG Heinebach/Osterbach setzte sich beim bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer FSG Bebramit 1:0 (1:0) durch und landeten seinen ersten Saisonerfolg.

Der Neuling versteckte sich von Anfang nicht, hatte aber Glück, dass Firaz Kaval Mahmud Mahers flache Hereingabe knapp verpasste (5.). Die FSG hatte mehr Spielanteile zu verzeichnen, in Niklas Engel einen klugen Ballverteiler, spielte seine Angriffe gegen die robuste Gästeabwehr aber nicht konsequent genug zu Ende. So musste Gästekeeper Jan-Niklas Richter zunächst nur einen Freistoß von Martin Silbermann entschärfen (19.).

Auf der Gegenseite bekam Meik Villa nach seinem Dribbling keinen Druck hinter die Kugel (26.). Wie aus dem Nichts ging der Gast in Front: Nach einer Villa-Ecke hielt Hendrik Kambach am kurzen Pfosten den Fuß hin, plötzlich stand es 0:1 (33.). Kurz vor der Halbzeit lag der Ausgleich in der Lust: Keeper Richter verpasste eine Ecke, Firaz Kaval schoss direkt, doch Artur Penner klärte auf der Linie. Der anschließende Kopfball von Kaval verfehlte den Kasten knapp (40.). Dann verhinderte Bebras Keeper Patrick Jahn bei Villas Schuss das 0:2 (45.+2).

Nach der Pause rettete erneut Artur Penner bei Mahers Versuch mit einer Fußabwehr (53.). Dann stand Richter bei Nicolai Eichhorns Schuss dem Ausgleich im Wege (65.). Die FSG dominierte, doch die Heinebacher entwickelten bei ihren wenigen Offensivaktionen große Gefahr. So bei einem Konter über Nelson Erbe, den Stefan Dick abschloss; der Ball rasierte Außenpfosten (70.). In der 80. Minute starteten die Bebraner ihre Schlussoffensive: Richter wehrte einen Schuss von Jan Luca Fischer zur Ecke ab. Dann rettete die Heinebacher Abwehr auf der Linie, der Nachschuss von Silbermann landete auf dem Tordach (81.). Nach der Gelb-Roten Karte wegen Reklamierens gegen Martin Silbermann (85.) war Richter bei einem Jaschinski-Freistoß auf dem Posten (87.), ehe ein Kopfball von Engel sein Ziel knapp verfehlte (88.). Abseits des Geschehens war Heinebachs Matchwinner Hendrik Kambach im Strafraum gefoult worden, der Elfmeterpfiff blieb aus (83.).

Bebras Trainer Andelko Urosevic bilanzierte: „Kompliment an Heinebach. Aber eigentlich waren wir das bessere Team. Dabei mussten wir auf fünf Positionen umstellen. Der Ball wollte aber einfach nicht rein. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen.“

Nicht auf dem Schirm gehabt

Heinebachs Siegtorschütze Hendrik Kambach beschrieb den entscheidenden Moment: „Es kam eine kurze Ecke von Meik Villa. Ich habe im Fallen den Fuß hingehalten und eingeschoben. Bebras Abwehr hatte mich nicht auf dem Schirm.“ Sein Trainer Martin Köthe freute sich: „ Das ist ein Ding, wir gewinnen beim Tabellenführer in Bebra. Der Tüchtigere hatte heute das nötige Glück. Wir haben kämpferisch alles in die Waagschale geworfen.“

FSG Bebra: Jahn - Woche (75. Fischer), Becker, Eichhorn, Engel, Kaval (46. Krumme), Marcel Schmidt, Silbermann, Holzhauer (63. Jaschinski), Mahmud, Sello

SG Heinebach/Osterbach: Richter - Schlein, Artur Penner, Winter, Denkovic, M. Stöcker, Kambach, Fischer, Fernandes Rosas, Frank, Villa (50. Erbe) Tor: 0:1 Hendrik Kambach (33.) SR: Gaschitz (Fulda) Zuschauer: 150; GelbRot: Silbermann,c FSG, 85.)

Quelle HNA vom 27. August

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