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Nur Mustafi trifft für FSG...

Fußball-Kreisoberliga: Bebraner verlieren das Spitzenspiel in Hersfeld unglücklich

Von Burghard Hauptmann

BAD HERSFELD. Die SG Hessen/SpVgg. Hersfeld hat das hektische Gipfeltreffen der Fußball-Kreisoberliga mit 2:1 (1:0) gegen die FSG Bebra gewonnen. Die Gastgeber wirkten von Beginn an wacher und ließen die Bebraner zunächst nicht ins Spiel kommen. FSG-Keeper Patrick Jahn rettete gegen Roman Prokopenko (7.). Kurz danach hämmerte Dominik Oehlschläger eine CrawfordKopfballvorlage über den Kasten (13.) und säbelte dann über den Ball (18.). Die Hersfelder Hoheit im Mittelfeld hielt an und führte zum verdienten 1:0: Richard Krumme hatte Emmanuel Crawford zu Fall gebracht. Roman Prokopenko verwndelteden verhängten Strafstoß sicher(20.).

In der 22. Minute Bebras erste Chance: Christoph Allendorf rutschte an einer Flanke vorbei. Die zweite, eine ganz dicke, vergab Manuel Schmidt aus kurzer Distanz nach Bekim Mustafis Freistoß (33.). Drei Minuten später verstolperte Oehlschläger auf der Gegenseite nach Crawfords flacher Hereingabe. Innerhalb von zwei Minuten ließen die Hersfelder zwei weitere Hochkaräter durch Philipp Prokopenko (45.), und Oelschläger (45.+1) aus. Im zweiten Abschnitt fanddie FSG besser ins Spiel. Sie operierte jetzt mit langen Bällen auf ihre Spitzen Mehmet Yigit und Mustafi. Letzterer scheiterte an SG-Keeper Iviva Madzar (50.). Auf der Gegnseite rettete Patrick Jahn gegen Oelschläger (53.). Per Strafstoß besorgte Mustafi das 1:1 (77.).

Ab der 84. Minute wurde es farbig. Christoph Allendorf stößt nach einer Meinungsverschiedenheit seinen Gegenspieler um und sieht die Ampelkarte (84.). Kurz danach fällt die Entscheidung. Einen Emmerich-Freistoß verlängert Daniel Pfalzgraf per zum 2:1 ins Netz (88.). Es bildet sich eine Spielertraube, in der geschubst und gestoßen wird, Hersfelds Pascal Augustin sieht die Rote Karte, sein Kollege Tim Emmerich wenig später die Ampelkarte, was seinen Trainer Roman Prokopenko auf die Plame brachte: „Tim hatte vorher noch keine Gelbe gesehen.“ In der Nachspielzeit verpasste die FSG das 1:1 aus dem Gewühl heraus. Schiri Romanov hatte den Ball nicht mit vollem Umfang hinter der Torlinie gesehen.

Bebras Trainer Andreas Gleim sagte: Wir hatten einige Torchancen, kommen aber auf diesen Plätzen schlecht durchs Mittelfeld. Die Anspiele kommen auf so einem Rü- benacker nicht an. Roman Prokopenko fand das Spiel seiner Elf „richtig gut“, räumte abe auch Probleme mit dem Platz ein.

Hersfeld: Madzar - Kostadinov, Pfalzgraf, P. Prokopenko, Emmerich, R. Prokopenko (21. Pepik), Crawford, Rakk (78. P.Augustin), Müller-Siebert, B. Augustin, Oehlschläger Bebra: Jahn - Becker, Allendorf (30. Maher), Krumme, Engel, Marcel Schmidt, Silbermann, Manuel Schmidt, Mahmud (21. Svitek), Mustafi, Yigit Tore: 1:0 R.Prokopenko (20. FE), 1:1 Mustafi ( 77. FE), 2:1 Pfalzgraf (88.) SR: Romanow (Klein-Auheim); Zuschauer: 500 HNA vom 9. April

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