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Favorit hat alles im Griff

Fußball-Kreisoberliga: FSG Bebra unterliegt SG Hessen/SpVgg. Hersfeld 0:3

V O N BURGHARD HAUPTMANN

BEBRA. Im Heimspiel der Fußball-Kreisoberliga unterlag die FSG Bebra dem Titelaspiranten SG Hessen/SpVgg. Bad Hersfeld mit 0:3 (0:1). Der Marsch der FSG in höhere Gefilde der Tabelle ist damit erst einmal gestoppt. Obwohl die Gastgeber stürmisch begannen - Bekim Mustafi jagte die Kugel über den Gästekasten (1.) - wurde schnell klar, dass sie es mit einem überlegenen Gegner zu tun hatten. Die Gäste führten eine feine Klinge und waren ballsicherer. In der 20. Minute schlugen sie aus ihren Vorteil auch erstmals Kapital. Nach Simon Wedekinds Flachpass von der linken Seite musste Emmanuel Crawford nur noch seinen Fuß hinhalten. Die große Ausgleichschance verpasste Martin Silbermann, als er einen Mustafi-Freistoß ans Außennetz köpfte (24.).

In der Folge krankte das Spiel der Bebraner daran, dass ihre Spitzen Mustafi und Allendorf kaum einmal ein verwertbares Zuspiel bekamen. Die Gäste erzeugten weiterhin durch ihre überragenden Mittelfeldspieler Andreas Rakk und Lukas Müller-Siebert Druck auf ihen Gegner, bei dem die etatmäßigen Au- ßenverteidiger Becker und Krumme fehlten. Angriffe verpuffen Zu Beginn des zweiten Abschnittes schoss der sträflich ungedeckte Niklas Engel zunächst die Kugel über den Kasten (47.). Obwohl sich die FSG jetzt etwas befreite, verpufften weiterhin zu viele Pässe in die Spitze. Das entscheidende 0:2 fiel dann unter gütiger Mithilfe von FSG-Keeper Patrick Jahn. Der sonst so zuverlässige Keeper ließ nach einem Emmerich-Freistoß den Ball fallen, Dominik Oehlschläger staubte ab (65.). Kaum erholt von diesem Treffer, schlug es im FSG-Kasten schon wieder ein. Nach einem Steilpass von Tim Emmerich ließ sich Emmanuel Crawford nicht von Nicolai Eichhorn stoppen und schoss flach zum zum 0:3 ein (67.). Erst jetzt kam die FSG noch einmal zu Gelegenheiten. Doch Hersfelds Schlussmann Baris Kahya fischte zunächst Martin Silbermann nach einem Mustafi-Freistoß den Ball vom Fuß (68.) und behielt dann im Duell mit Wahid Amini die Oberhand, der allein vor ihm auftauchte (73.). Bei den Gastgebern war danach die Luft endgültig raus.

Frank Lecke, der Bebras Trainer Andreas Gleim vertrat, resümierte: „Wir können unsere etatmäßigen Verteidiger Becker und Krumme einfach nicht ersetzen. Wir müssen am Fitnesszustand arbeiten gegen einen solchen Gegner im Vollbesitz unserer Kräfte sein.“ Nie in Gefahr SG Coach Roman Prokopenko stellte fest: „Wir mussten unseren Plan ändern, was dem schlechten Platz geschuldet war. Wir haben über 80 Minuten keine Torchance zugelassen und waren eigentlich nie in Gefahr.“

FSG Bebra: Jahn – Woche (27. Kaewsung), Mustafi, Allendorf, Eichhorn, Engel, Marcel Schmidt, Silbermann, Manuel Schmidt, Ghilay (72. Amini), Maher SG Hessen/SpVgg. Hersfeld: B. Kahya – Kostadinov, Lendowski, Emmerich, Pepik. Wedekind, Crawford (75. Oehlschläger), Y. Kahya, Rakk, Müller-Siebert, May Tore: 0:1 Crawford (20.), 0:2 Oehlschläger (65.), 0:3 Crawford (67.); Gelb-Rot: Marcel Schmidt (FSG, 84.). SR: Göbel (Hünfeld) Zuschauer: 150 Quelle HNA vom 25. Sep.

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Fotos © FSG Bebra, Carolin Krehahn

Ausserdem spielte:

FSG Bebra II – FV Friedlos II 1:1 (0:1)

In dem ausgeglichenen Spiel mit leichten Vorteilen für die FSG übernahm der Gast die Führung. Doch die Gastgeber konnten kurz nach der Pause egalisieren. Allerdings schaffte es die FSG nicht, einen Treffer nachzulegen. Die Bebraner rutschten auf den vorletzten Platz ab. Quelle HNA vom 26. Sep.

0:1 Mohammed Ayash (24.), 1:1 Egzon Bejta (54.)


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